Ökologisches Planen

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Nachhaltige Architektur.

Strukturell. Ökologisch. Gestalterisch. Wirtschaftlich.

Warum uns ökologisches Planen wichtig ist

1.Ökologische Nachhaltigkeit
Seit den Erkenntnissen über den Klimawandel gepaart mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise unsere Jahrzehntes ist ein ökologisch nachhaltiges Handeln in allen Berechen unumgänglich. Durch den wachsenden Druck der Erkenntnisse, der Tatsachen und der öffentlichen Wahrnehmung verlangt der Absatzmarkt zusehens ebenso im Bereich des Bauwesens diese zukunftsorientierte Form des Handelns. Die nahe Vision wird sein, dass sich Gebäude selbst versorgen, energieeffizienter, ökologisch effektiver, komfortabler, intelligenter und simpler sein werden. Die Natur selbst wie auch alte Traditionen werden wieder ins Zentrum des Bewusstseins treten und die Grundlage für nachhaltige und kreative technische Weiterentwicklung sein. Ziel wird sein, dass der ökologische Fußabdruck eines Gebäudes immer geringer sein wird.

2.Ökologie
Ökologische Standortfindung: Infrastruktur, Verkehrserschließung, Landschaftsschutz
Nachhaltigkeit im Sinne der Materialwahl: Verwendung von Baustoffen, deren Rohstoffgewinnung/-nutzung umweltverträglich ist und die einfach entsorgt werden können, idealerweise biologisch abbaubar sind und nach Möglichkeit ohne großem Energie- und Transportaufwand hergestellt wurden (Beschaffung regionaler Baustoffe) Vermeidung baubiologisch bedenklicher oder toxischer Stoffe geringer Energieverbrauch während des Betriebes:

durch optimierte Nutzung der Sonnenenergie (Solararchitektur)
durch effiziente Wärmedämmung
durch einen Abgleich aus Bauphysik und technischer Gebäudeausrüstung
durch den Einsatz effizienter Anlagentechnik
durch die Deckung des Restenergiebedarfs durch erneuerbare Ressourcen wie Solarthermie, Photovoltaik und/oder biogene Brennstoffe
Klein gehaltene versiegelte (bebaute) Fläche und/oder Bauwerksbegrünung
nachhaltige Entwässerungstechnik

3.Energieeffizienz
Transmissionswärmeverluste der Gebäudehülle minimieren I Passiver Solareintrag zur Gebäudeerwärmung und aktiver zur Stromerzeugung bzw. Brauchwassererwärmung I  Optimierung Oberflächen/Volumsverhältnis I Wärmebrückenminimierung I kontrollierte Zu- und Abluft mit Wärmerückgewinnung I Luftdichtheit I Regenerative Energieträger zur Abdeckung des Restwärmebedarfs